Moni und Roli Langzeit-Reisen

Victoria und New South Wales

[gekritzelt von Roli, korrekturgelesen von Moni]

Grampians NP

In Horsham (ein Ort kurz vor dem NP) orientieren wir uns, was wir in den Grampians alles unternehmen können. Da die einzigen zwei Campingplätze in Horsham uns zu teuer sind, beschliessen wir am gleichen Tag noch in den Park nach Halls Gap zu fahren um dort zu übernachten. Das erweist sich als Fehlentscheidung. Erstens ist der Campingplatz genauso teuer und zweitens hält uns eine Gruppe Australier bis morgens um fünf mit Geschwätz, Musik und lautem Gegröle wach. Auf unsere und andere Einwände reagieren sie mit Witzen und drehen die Musik etwas zurück, für fünf Minuten. Beim Auschecken fragt uns die Dame im Office ob wir eine gute Nacht hatten. So erzählen wir unsere Geschichte und sie erwidert, dass die Gruppe heute vom Platz fliegt, da diese nur Schwierigkeiten macht. Naja, wir fahren heute weiter in den Park und uns nützt es nichts mehr. Aber die anderen Gäste sind sicherlich erleichtert.
Klicken vergrssert das BildTja, manchmal läuft nicht alles so wie es einem gefällt. Das ist im ganzen Leben so und ist auf Reisen auch nicht anders. Dies war aber eine Ausnahme denn die weiteren Erlebnisse in den Grampians werden diese Nacht mehr als nur wettmachen. Der 1670 km² grosse Park wurde 1984 ins Leben gerufen. Die Gegend ist vom rauen Bergmassiv gekennzeichnet. Mit schönen Wildblumen und vielen heimischen Tieren ist dies einer der schönsten Nationalparks in Victoria. Die Grampians sind zum wandern mit den 150 km gekennzeichneten Wegen von einer halben Stunde bis mehrtätige Touren eine hervorragende Gegend.
Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Noch etwas müde ersteigen wir den Pinnacle, von dem man die populärste Aussicht des Parks hat und lassen uns von den sonderbaren Formen der Felsen verzücken. Der Weg ist angenehm zum Marschieren und führt uns über den Kamm des Bergmassivs. Wir suchen uns schon am frühen Nachmittag ein Platz an dem wir nächtigen können Wir haben von letzter Nacht ein Aufholbedürfnis an Schlaf. Mitten im Wald, in einer kleinen Lichtung, werden wir fündig. Wir sitzen in den Camper, lassen draussen abwechslungsweise die Sonne scheinen und den Regen auf das Dach prasseln. Zwei Kookaburras jodeln ihr typisches Lachen. Die Welt ist wieder in Ordnung.
Klicken vergrssert das Bild Am nächsten Tag bezwingen wir den Mount Rosea. Wir benötigen etwas mehr als 2 Stunden für den Aufstieg. Die Marschroute wird zur der besten in den Grampians von uns gekrönt. Anschliessend fahren wir weiter durch den NP mit der Meinung nochmals auf einem idyllischen Plätzchen unser Lager aufzuschlagen.
Klicken vergrssert das Bild Als wir beim Borough Hut Campground vorbeifahren, bleiben Moni plötzlich die Worte weg. Sie hat aus dem Augenwinkel etwas wahrgenommen. So sehr ich mich auch bemühe ich bekomme nichts aus ihr raus, sie ist so aus dem Häuschen. Ich vermute, sie hat jemanden gesehen, den wir kennen. Sie lenkt den Wagen auf den Platz und fährt zu einem Mercedes Camper, der aussieht wie der von Schwarzenbachs. Es sind wirklich Rosmarie und Kurt die wir in Alice Springs letztmals gesehen haben. Wiedersehen macht Freude, grosse Freude. Nach einer grandiosen Begrüssungszeremonie haben wir einander natürlich viel zu erzählen und verbringen die halbe Nacht mit essen, trinken und plaudern in ihren Mobil.
Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Der nächste Tag lädt zu weiteren Schwatzrunden. Rosmarie war über die Weihnachtszeit in der Schweiz und hat News in Form von Zeitschriften mitgebracht. Kurt und ich bemühen uns um gutes Holz für den gesprächigen Abend, der wieder die halbe Nacht belegt. Rachel und Rahel aus Basel haben sich dazugesellt und so sind wir zu sechst. Am nächsten Morgen heisst es Tschüss zu sagen. Wir fahren weiter Richtung Great Ocean Road und die anderen vier nehmen den Weg nach Adelaide unter die Räder.
Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Mit einer gemütlichen Weiterfahrt lassen wir den Grampians NP ausklingen. Bei einem Zwischenstopp lernen wir drei nette Australier aus Melbourne kennen. Sie sind begeistert von unserer Reise. Als wir erzählen, dass wir auch nach Melbourne kommen, erhalten wir gleich ihre Adresse. Wir sollen doch einfach vorbeikommen. In der Zwischenzeit haben wir schon einige Adressen in Melbourne. Ob die Zeit für alle reichen wird?

Byaduk Caves

Klicken vergrssert das Bild Der Lavastrom des Mt Napier Vulkans hat hier vor 8000 Jahren eine Höhle geformt. Die Begehung ist anstrengend, es hat keinen richtigen Weg und der Boden ist sehr glitschig. Wir müssen über grosse Steine klettern. Weil es nicht so spektakulär aussieht und wir keinen Sturz mit der Kamera in der Hand riskieren wollen, kehren wir schon nach wenigen Metern um. Die Fotogenität beschränkt sich sowieso auf den Höhlenausgang, der von sattgrünem Farn überwachsen ist.

Mt Eccles NP

Klicken vergrssert das Bild Dieser 61 km² kleine Park ist eine sichere Adresse um Koalas in freier Natur zu beobachten. Die Population wurde sogar so gross, dass die Bestände künstlich reduziert werden mussten. Die Koalas hätten sonst die Bäume kahl gefressen. Ich komme gerade von der (eisig kalten!) Dusche zurück, als sich ein Grunzen wie eine Horde Wildschweine vernehme. Da! Ein Koala spaziert zum nächsten Baum um die guten Eukalyptusblätter zu vernaschen. Auch für uns ist Essenszeit. Als wir fertig sind, ist es auch der Koala und wir können ihn in aller Ruhe beobachten und fotografieren wie er vom Baum herunterkraxelt und sich den nächsten aussucht.
Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Wir wollen gerade den Abwasch erledigen, da werden wir schon wieder gestört. Possums suchen in der Dunkelheit nach Fressbarem. Sie sind bekannt für ihr unbändiges Zischen, Husten und Kreischen. Wir haben das schön öfters in der Nacht gehört, heute sind sie aber ruhig. Vielleicht machen sie das zur Tarnung. Wenn sie sich nämlich an die Menschen gewöhnt haben, können sie zu listigen Räubern werden und plündern z.B. unbeaufsichtigte Zelte nach Essbarem. Wie auch immer, sie setzen sich fotogen in Pose und lassen sich ungestört fotografieren.
Klicken vergrssert das Bild Am folgenden Tag bekunden wir den Park und treffen auf weitere Koalas. Die meisten schlafen gerade, denn das tun sie ja auch 18 bis 20 Stunden am Tag. Den Rest verbringen sie mit suchen der Eukalypten die sie auf ihrem Speiseplan haben Die kleinen "Teddybären" sind sehr wählerisch und fressen nur ein paar Sorten von den vielen Arten von Eukalypten. Die Rangerin erzählt uns am morgen, dass es zurzeit sehr wenig Baby-Koalas zu sehen gibt. Wir haben Glück und sehen doch ein Koala mit seinem Baby. So herzig!

Great Ocean Road

Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Legendär! Klasse! Spitze! Fantastisch! Zwischen Warrnambool und Geelong erstreckt sich eine der spektakulärsten Küstenstrassen der Welt, die B100 oder Great Ocean Road. Traumhafte Strände, erstklassige Küstensteilwände und famose Aussichtspunkte auf die See. Nicht umsonst lockt diese Gegend die Bewohner von Melbourne und Umgebung an, um die Sommerferien hier zu verbringen. Das führt dann leider zu überfüllten Stränden und Strassen.
Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Die bekannteste Sehenswürdigkeit sind wohl die zwölf Apostel, wenn ich aber im Nachhinein die Bilder anschaue, beeindruckt mich "Loch Ard" mehr. Dummerweise habe ich nur gerade ein Foto davon gemacht. Wie kann ich nur, ich fotografiere doch sonst immer so viel?

Cape Otway Lightstation

Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Der älteste Leuchtturm auf australischem Festland ist verpachtet an eine private Firma, die die Aufgabe hat, den Turm und die umliegenden wichtigen historischen Gebäude wiederherzustellen und zu warten. Das erklärt den Eintrittspreis von AUD 11.50 (Jan. 2005). Der Leuchtturm wurde 1848 nach einigen tragischen Schiffsbrüchen gebaut. Zusammen mit King Island markiert Cape Otway die Grenze zwischen Southern Ocean und Bass Strait. Wie viele andere Leuchttürme wurde auch dieser zuerst mit Wal-Öl, dann mit Kerosin, später mit Diesel und letztendlich mit Strom betrieben. Das Licht war 48 km weit zu sehen. Heute wird die Leuchtbake mit Solarstrom versorgt und befindet sich direkt vor dem alten Leuchtturm.

Wir sind nun schon fast in Melbourne. Die Fähre nach Tasmanien ist erst in zwei Wochen gebucht. Moni hat auf der Karte längst entdeckt, wie wir die Zeit überbrücken können:

Alpine National Park und der höchste Punkt Australiens

"Alpine" das klingt nach Schnee und Kälte oder nach Wandern und Alpenrosen. Obwohl es Sommer ist, wollen wir die Ski-Gebiete besuchen um abzuschätzen, ob sich allenfalls ein Besuch im Winter lohnt. Der Alpine NP mit der Grösse von 6460 km² grenzt in NSW an den Mt. Kosciuszko NP und dieser wiederum an den Namadgi NP im Capital Territory. Diese NPs mit den höchsten Bergen und Panoramen von Australien ist von Bedeutung für das Gebiet. Das Schmelzwasser fliesst in die Flüsse von drei Staaten, welches für die Landwirtschaft und privaten Gebrauch massgeblich ist.
Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Als erstes fahren wir auf den Mount Buffalo im gleichnamigen NP. Wir finden sechs, im wahrsten Sinne des Wortes, kurze, Ski- und Sessellifte, die sich zusammen mit dem Restaurant und der Skivermietung "Alpine Resort" nennen. Gleich daneben ist der Monster-Pistenbully parkiert. Für uns noch nicht das ideale Skigebiet.
Klicken vergrssert das Bild Die Strasse führt weiter bis zum "Horn", wo wir die schöne Aussicht auf die australischen Alpen geniessen können. Abends fahren wir zurück ins Tal und campieren an einem wunderschönen Platz am Fluss "wild" in der Nähe von Bright.
Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Die "Great Alpine Road" windet sich hoch zu "Hotham Heights Alpine Village". Das tönt viel versprechend und hat tatsächlich auch etwas mehr zu bieten. Wir können nicht das ganze Gebiet überblicken, aber die Lifte sind schon etwas länger und die Pistenkarte sieht nach mehr Skierlebnis aus.
Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Einen weiteren Stopp machen wir in Falls Creek Alpine Village. Ein kleines schnuckeliges Dorf in dem kräftig gebaut wird für die nächste Saison. Soll Pontresina als Vorbild dienen? Bemerkenswert ist der Skilift für Anfänger: Ein Förderband! Moni probiert schon mal aus wie dies funktionieren könnte.
Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild In den Alpen erleben wir Wetter, wie wir es kaum noch kennen: Nebel, Kühle, dunkle Wolken, ab und zu ein Regenguss und ab Mittag kommt die wärmende Sonne zum Vorschein. Das ist erfrischend! Moni flippt fast aus, da sie diese Art von Klima liebt. Die Fahrt mit dem Ziel Mount Kosciuszko zieht sich durch malerische Landschaften und Wälder.
Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das BildEinmal mehr campen wir abseits der Strasse an einem Fluss. Der Platz könnte nicht romantischer sein. Wir machen ein Feuer, denn heute ist es erlaubt (gestern galt "Total Fire Ban"). Wir entdecken eine Art Käfer, der sich in einem langen Hut tarnt, ähnlich wie eine Schnecke. Es krabbeln Monster-Ameisen herum mit etwa vier Zentimetern Körperlänge. Neben den gut sichtbaren Beisszangen müssen die Biester auch noch einen Giftstachel haben. Als ich das Feuer löschen will, sticht mich etwas in den Fuss. Mit der Taschenlampe erkenne ich die noch lebende Ameise. Ich habe sie wohl mit meinem Fuss halb erwischt und sie hat sich gewehrt. Der Stich schmerzt und schwillt für die nächsten paar Tage an. Hauptsache es ist nichts Schlimmes.

Nach zwei Tagen kommen wir in Thredbo an, dem wohl grössten und besten Skiort Australiens. Es liegt am Fusse des Mount Kosciuszko, dem höchsten Berg Australiens. Der Sessellift ist in Betrieb, aber leider nicht für die Skifahrer, sondern für Mountainbiker und Wanderer. Für einmal hoch und runter zu fahren müsste man pro Person 24 Dollar zahlen. Die sparen wir uns wieder einmal und nehmen den Berg vom Charlotte Pass aus, welcher auf 1800 Meter liegt, zu Fuss in Angriff.
Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Schon die Fahrt auf diesen Pass ist spannend. Wir starten im dichten Nebel und denken nicht an eine Wanderung. Je höher wir kommen, desto lichter wird der Nebel und die Sonne zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Der Charlotte Pass gibt uns den Blick frei auf Schneefelder und den Mount Kosciuszko, welchen wir im Moment nicht von den anderen Hügeln unterscheiden können weil er so flach ist. Wir rüsten uns mit Wasser, Kamera und Sonnenschutz aus, und die Wanderung kann beginnen. Der Kiesweg ist einfach zu begehen und steigt stetig ein bisschen an. Diese 18 km machen wir locker. Schon bald sind wir beim ersten Schneefeld und freuen uns im neuen Jahr erstmals Schnee sehen zu können. Das macht Spass und wir starten gleich eine Schneeballschlacht.
Klicken vergrssert das Bild Noch ein paar hundert Meter und wir stehen auf dem höchsten Punkt Australiens.

Weiter, weiter, weiter....

Klicken vergrssert das Bild Die Zeit vergeht im Flug und es verbleiben nur noch wenige Tage bis die Fähre in Melbourne ablegt. Der Weg führt uns über Cooma, Canberra, bei Batemans Bay an die Küste, Bega, Eden, Orbost, Lakes Entrance, Bairnsdale, Sale, Traralgon und Warragul nach Melbourne. Unterwegs mustern wir die schöne Landschaft, lernen andere Reisende kennen und campen in der wilden Natur. Die Hauptstadt Australiens haben wir nur kurz gestreift, weil sie uns nicht zu fesseln vermochte. Es mag an unserer Tageslaune gelegen haben oder an ihrer künstlichen Entstehung, auf jeden Fall sind wir am gleichen Tag weitergefahren.

Melbourne

Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Melbourne ist eine Stadt, von der wir eigentlich nicht viel erwarten. Keine besonderen Highlights oder Sehenswürdigkeiten, denken wir. Die erste Erfahrung ist entsprechend negativ, wir verirren uns in der Stadt und finden keine vernünftigen Informationen über den öffentlichen Verkehr, die Info-Büros sind heute geschlossen. Aber das ist auch schon alles. Für den restlichen Tag hält uns die Stadt nur Positives bereit. Z.B. die schönen Gebäude, das Leben in den Strassen oder der Federation Square machen Melbourne zu einer sympathischen Stadt. Ausserdem haben wir ein Date mit Anita und Hanspi aus Maroochydore, die wir ganz am Anfang unseres Australienaufenthalts kennen gelernt haben (siehe Reisebericht Nr. 6). Sie machen ein paar Tage Urlaub um am Australian Open dabei zu sein. In ein paar Stunden müssen sie auch schon wieder an den Flughafen, aber für einen Schwatz reicht die Zeit.
Klicken vergrssert das Bild Wir bummeln einen weiteren ganzen Tag um Fotos auszudrucken, ins Internetcafe zu gehen und zwei, drei kleine Dinge zu kaufen.
Klicken vergrssert das Bild Wir lassen uns auf einem Caravan-Park im Stadtteil Coburg nieder. Wen treffen wir da? Richtig, Vreni und Sepp Hüppi, die wir im Oktober letzten Jahres in Halls Creek kennen gelernt hatten. Der geneigte Leser unserer Reiseberichte weiss, was jetzt kommt, ein Plauderabend. Man hat sich nach so langer Zeit einiges zu erzählen. Wir werden von den beiden zu einem Glas Wein in ihrem Wohnmobil eingeladen, es ist heute Abend zu kühl um draussen zu sitzen.
Klicken vergrssert das Bild Pünktlich um Mitternacht müssen wir abbrechen, denn wir sind auf einer Hochzeit eingeladen, virtuell, aber die Hochzeit ist echt. In Deutschland ist es 21. Januar 2005, 14 Uhr, Gerald und Eva Sabine heiraten auf dem Standesamt. Wir sind mit dabei per Internet-Livecam, deswegen virtuell. Trotz langsamer Verbindung erwischen wir genau das Bild, wo sich die beiden "den ersten Kuss" geben. Wir sind ausser uns vor Freude. Hoffentlich haben wir nicht allzu viele Nachbarn geweckt. Hallo Gerald und Eva Sabine, wir wünschen euch auf diesem Weg alles Gute in eurer Ehe und mit eurer Familie.

Australian Open 2005

Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Klicken vergrssert das Bild Hüppis und Anita + Hanspi erzählen uns viel vom Australian Open. Da werden wir neugierig. So kaufen wir zwei Ground Pass Tickets und besuchen am nächsten Tag die Arenen. Wir sind begeistert. Obwohl wir die wichtigsten grossen Spiele (Federer und Co.) in der Rod Laver Arena nicht besuchen können (ausverkauft) gibt es ein paar, nicht minder hochkarätige Spiele in den Nebenarenas zu sehen. Z.B. im Viertelfinal den Russen Safin, er wird das Australian Open später gewinnen. Als absolute Tennisbanausen kapieren wir langsam und Schritt für Schritt wie das mit den Punkten und Sätzen funktioniert. Endlich wissen auch wir, was Deuce und Tiebreak bedeuten. Wir lassen uns immer mehr anstecken vom Tennisfieber und verlassen die Arena erst am späten Abend wieder. Wir gehen zwar am nächsten Tag nicht noch mal hin, weil die Zeit nicht reicht, aber wir verfolgen die Spiele wo es geht an einem TV oder lesen in den Zeitungen die neusten Resultate.

Fazit

Klicken vergrssert das Bild Victoria mit dem Grampians NP und New South Wales mit dem Mount Kosciuszko haben ganz schön Abwechslung in unsere Australienreise gebracht. Klimatisch ist es kühler, was uns sehr gefällt. Wir wollen ja die Fleece-Jacken nicht umsonst mitgenommen haben. Die Landschaft ist grüner und hügeliger als im Westen oder Süden. Melbourne ist uns sehr ansprechend eingefahren und behagt uns. Wenn wir von Tasmanien zurückkommen werden wir hier das Auto verkaufen und wohl noch ein paar Tage oder sogar Wochen verbringen.
Für uns ist Reisen nach wie vor die schönste Beschäftigung. Wenn wir am frühen oder späten Morgen erwachen, brauchen wir uns nicht fragen, welcher Wochentag ist und ob wir arbeiten gehen müssen oder liegen bleiben können. Wir stehen einfach auf, wann es uns gefällt und erledigen an dem Tag soviel wie wir Lust dazu haben. Reisen ist Freiheit pur. Aber irgendwann kommen auch wir wieder in die Schweiz zurück und müssen arbeiten gehen um unsere Brötchen zu verdienen. Oh, werden wir dann Fernweh haben...

Nix Schweiz, nix Fernweh, wir sind immer noch am Reisen und eine Ende ist nicht in Sicht. Das sind die nächsten Ziele:

  • etwa vier Wochen Tasmanien
  • zurück nach Melbourne und Auto verkaufen
  • im März '05 Weiterflug nach New Zealand.

Ihr dürft gespannt sein. Wir sind es auch!